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Impressed - Produktbeschreibung: calibrate calibrateFlow

calibrateFlow

Produktbeschreibung

Was ist calibrateFLOW?

calibrateFLOW bietet PDF Verarbeitungsprozesse, wie Druckdatenkorrektur und Prüfung, über ein REST/RPC API an. Dadurch lässt sich dieser Dienst in einer privaten Cloud betreiben und kann direkt von anderen Systemen aus über diese Web-API angesprochen werden. Der Einsatz ist typischerwiese interessant für alle Betreiber von WebPortalen, über die Kunden Ihre Druckdaten hochladen, um diese Daten sofort nach dem Hochladen zu Prüfen / zu Korrigieren / oder auch im Web zu visualisieren und dem Kunden somit frühzeitig Rückmeldung zum Status der hochgeladenen PDF-Dateien geben zu können.

Warum calibrateFLOW?

Mehrere Jahre Erfahrung in der Konzeption von automatisierten Druckdaten-Korrektur- und Prüfsystemen flossen in die Entwicklung von calibrateFLOW ein. Zunächst entstand auf Basis von Enfocus Switch und callas pdfToolbox eine Lösung, die den Namen „Portal- Workflow" trägt. Dieser auf Switch basierte Lösung kann jedoch nicht in der Cloud betrieben werden und verfügt über limitierte Web-Schnittstellen. Intern arbeitet Switch mit Hotfoldern, wodurch es pro Job zu einer minimalen Zeitverzögerung vom sicheren Ablegen einer Datei bis zum Verarbeiten kommt. Um eine solche Lösung hochperformant über ein Web-API zur Verfügung zu stellen und damit in einer Cloud betreiben zu können, wurde calibrateFLOW entwickelt.

Grundlegende Arbeitsweise

Per REST Call werden Druckdaten hochgeladen und per URI referenziert. Zusätzlich definiert der Aufruf die durchzuführende Verarbeitung. Das aufrufende System (z.B. ein Webshop) bekommt daraufhin eine so genannte TaskID zurückgeliefert, über die der Fortschritt, als auch die finale Response abgefragt werden kann. Alternativ wird beim Aufruf eine Callback URL angegeben (Webhook) an die nach Beendigung die Response gesandt wird.

Der Webshop selbst benötigt dazu keinerlei Kenntnis, wie die PDF-Prüfung erfolgen muss. Zusammen mit den Druckdaten werden lediglich auftragsbezogene Metadaten benötigt, die sowieso aus dem Bestellprozess im Webshop anfallen. Die ganze Logik der auftragsbezogenen Datenprüfung und ggfl. Korrektur leitet calibrateFlow aus diesen Informationen selbstständig und dynamisch ab. Diese Logik lässt sich natürlich auch noch individuell für bestimmte Druckprodukte anpassen und erweitern.

Die Schnittstelle wird unter https://wiki.calibrate.at für Entwickler beschrieben.

FUNKTIONSÜBERSICHT

Es lassen sich alle Funktionen der callas pdfToolbox per REST API ansteuern!

  • pdfToolbox Aktionen wie saveasimg
  • splitpdf oder mergePDF
  • pdfImpose (über hinterlegte Ausschieß-Templates)
  • Farbkonvertierungen über ICC-/DeviceLink-Technologie
  • Verarbeitung von pdfToolbox kfpx Profilen inkl. Angabe von Variablen
  • Durchführung einer umfangreichen dynamischen Druckdaten-Prüfung & optionalen -Korrektur mittels JobTicket (Funktionsumfang weiter unten).

Voraussetzungen für die Durchführung einer Druckdatenprüfung mit JobTicket: pro Produktteil (Inhalt oder Umschlag) ist eine Druckdatei (oder ein Ordner mit Druckdaten, die alphabetisch sortiert sind) plus ein JobTicket (Jobbeschreibung) vorhanden.

Funktionsumfang der dynamischen Druckdaten­prüfung / Korrektur auf Basis eines Jobtickets

PRÜFUNGEN NACH INDUSTRIESTANDARDS

  • PDF/X-1a
  • PDF/X-4

PRÜFUNGEN NACH JOBTICKETINFORMATIONEN

  • Dimension
  • Seitenumfang
  • Anzahl der Farbauszüge pro Seite (mit Ausnahme der Processing Steps Schmuckfarben)
  • Gesamtfarbauftrag
  • Druckbedingung

PRÜFUNGEN NACH QUALITATIVEN RICHTLINIEN

  • Bildauflösung
  • Überdrucken
  • dünnen Linien
  • kleine Texte
  • helle, überdruckende Flächen
  • nicht erlaubte Farbdefinitionen (eingeschränkt nach Objektart)
  • mehrfarbig aufgebautes Schwarz
  • mehrfarbig definierte dünne Linien
  • mehrfarbig definierte kleine Texte
  • leere Seiten

KORREKTUR NACH INDUSTRIESTANDARDS

  • PDF/X-1a
  • PDF/X-4

GENERELLE KORREKTUREN

  • Anwenden des Rotationsfaktors
  • Rotieren in definierte Ausrichtung (Vorder- und Rückseite gegengleich)
  • Skalieren auf gewünschtes Format (Angabe der maximal erlaubten Verzerrung, regelbasiert)
  • Zentriertes Setzen der TrimBox (regelbasiert)
  • Hinzufügen von Beschnitt (wenn PDF MediaBox = TrimBox = gewünschtes Format)
  • Erkennen von Schneidezeichen und Setzen der TrimBox
  • Gängige Korrekturen, damit in einem PDF keine nicht druckbaren Elemente vorhanden
  • Textkommentare in PDF Textelemente Konvertieren und andere Anmerkungen an den Rand schieben oder entfernen
  • Setzen von Überdrucken und Aussparen in Abhängigkeit der Farbigkeit und des Objekttyps
  • Fehlende Office-Schriften einbetten (Schriftlizenzen müssen vorhanden sein)
  • Schriften in Outline konvertieren (einschränkbar)
  • Ebenen entfernen und nicht sichtbare Elemente löschen
  • Auflösungen reduzieren
  • Transparenz reduzieren (durch Nutzung der Adobe PDF Library)
  • Sichern als PDF 1.3
  • Elemente außerhalb der Druckbereichs abmaskieren
  • Format des PDF auf offenes Format plus einen definierbaren Bereich setzen
  • Verstärken von dünnen Linien

BASIS FARBKONVERTIERUNGEN

  • Pantone und HKS Schmuckfarbnamen normalisieren
  • Schmuckfarben umbenennen oder nach CMYK konvertieren (einschränkbar)
  • 4C aufgebautes Schwarz zu reinem Schwarz

ERWEITERTE FARBKONVERTIERUNGEN (Optional)

  • RGB Vektoren nach Standard CMYK Druckbedingungen mittels jeweilig passendem DeviceLink Profil
  • CMYK Farbauftragslimitierung für die jeweilige Druckbedingung
  • CMYK nach CMYK Farbkonvertierung zwischen den standardisierten Druckbedingungen

ERWEITERTE FARBKONVERTIERUNGEN FÜR INKSAVING (Optional)

  • Durchführung einer InkLimit Konvertierung für die standardisierten Druckbedingungen

PDFTOOLBOX REPORTARTEN

Die Texte in den Reports sind lokalisiert. Die Namen der Prüfungen und Korrekturen lassen sich frei editieren.

  • XML
  • JSON
  • PDF Übersichtsreport
  • PDF Kommentarreport

RÜCKMELDUNG (RESPONSE)

  • JSON Objekt mit dem höchsten Schweregrad (Information, Warnung oder Fehler)
  • Liste der Prüfungen, die einen Hit ergeben haben, inkl. einer internen eindeutigen Prüfungs-ID
  • Liste der erzeugten Dateien

Optional: Processing Steps: technische, nicht druckende Elemente

Processing Steps sind durch einen Processing Step Namen, einem Schmuckfarbnamen, einer alternativen Farbdefinition und – optional – einer Seitenreihenfolge definiert.

KORREKTUREN

  • Ummappen von bestimmten Schmuckfarbnamen in den notwendigen Schmuckfarbnamen
  • Umfärben der Schmuckfarben

PRÜFUNGEN

Je nach Processing Step sind unterschiedliche Prüfungen aktiviert. Die durchzuführenden Prüfungen sind pro Processing Step definiert

  • ist in den Druckdaten vorhanden
  • ist überdruckend
  • ist in 100% definiert
  • ist nicht für Bilder verwendet
  • ist nur als Konturfarbe verwendet
  • minimale Linienstärke
  • ist komplett innerhalb TrimBox
  • besteht aus nur einem Objekt

Weitere Informationen und Kontakaufnahme

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Gerne führen wir Ihnen die Leistungsfähigkeit von calibrateFlow anhand eines real existierenden Webshops vor. Nutzen Sie dazu unseren kostenlosen Rückrufservice!